Vegetation der Gemeinde im Süden der Insel Ischia

Ischia zeigt in der Pflanzenwelt eine Vielzahl von Pflanzengesellschaften mit unterschiedlichen Vorlieben. Die vulkanischen Böden bieten den Pflanzen die bestmögliche Versorgung durch Nährstoffe. Die Böden können sie durch ihre Poren genug Wasser speichern, dass auch trockene Monate mit geringen Niederschlagsmengen überbrückt werden können. Diese Voraussetzungen führt zur der Vielfalt an Bäumen, Sträuchern und Blumen und lässt die Insel Ischia in sattem Grün erscheinen. Nicht ohne Grund trägt sie den Namen „Isola Verde“.

 Serrara Fontana ist in Bezug auf die Vegetation besonders geprägt durch das Klima. In den Küstenregionen ist der Boden insbesondere in den Sommermonaten durch die hohe Sonneneinwirkung und geringen Niederschlagsmengen bestimmt. Im Gegensatz zu anderen Bereichen der Insel kommt es dadurch vor, dass der Boden stärker austrocknet. Dieser Situation sind jedoch spezielle Pflanzen angepasst. Sie verfügen über die Fähigkeit, Wasser im Pflanzengewebe zu speichern, um trockene Monate überwinden zu können. Kaktusfeigen, Agaven, Aloe und eine Vielzahl an Dickblattgewächsen besitzen diese Eigenschaften und werden als Sukkulenten bezeichnet. Aber auch gibt es verschiedenste Kräuter wie etwa Oregano, wilder Fenchel oder die Mittelmeer-Strohblume, die sich in trockenen Gebieten ansiedeln können. Für viele Pflanzen reicht aber auch die gute Wasserspeicherkapazität des Vulkanbodens aus. So müssen beispielsweise Wein oder gar Citrusfrüchte nicht zusätzlich mit Wasser versorgt werden. Oftmals genügt der Küstennebel und die Speicherung des Regenwassers im Boden aus, dass die Pflanzen gedeihen können.

Auf den terrassierten Hängen der Gemeinde Serrara Fontana ist die Landschaft daher geprägt durch den bekannten Weinbau. Begünstigt wird dieser, durch die lange Sonnenscheindauer, die der Ausbildung verschiedenster Früchte zu Gute kommt. Die landwirtschaftliche Nutzung ist bis auf eine Höhe von ca. 700m über NN möglich. Neben Weinterrassen und Obst- und Gemüsebeeten befinden sich in den Höhenlagen vor allem Esskastanienwälder. An ihnen und einzelnen Akazien ranken Efeu und Stechwinden. Innerhalb der Schluchten, entsteht ein besonders feuchtes Mikroklima. Durch den Schatten der Bäume und die dadurch reduzierte Sonnenscheineinwirkung ist die Luftfeuchtigkeit erhöht, sodass sich vornehmlich Moose, Flechten und Farne in den Erdspalten ansiedeln.

Betrachtet man die Landschaft Richtung Osten vom Epomeo aus gesehen, dominiert der Adlerfarn, die Waldrebe und die Brombeere.

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